Newsletter 2014

Happy New Year!

A-Frame in Winter

A-Frame in Winter

Wir hoffen Ihr hattet wunderschöne Weihnachten und wünschen Euch das Allerbeste fuer 2015!

Wie jedes Jahr erhielten wir wieder wunderschöne, festlich Weihnachtskarten, lustige emails und interessante Briefe. Vielen herzlichen Dank! Einige von Euch haben wir schon über 30 Jahre nicht mehr gesehen und umso mehr geniessen wir die Briefe. Es ist schön, dass Ihr immer noch an uns denkt.

 

Wir hatten einen etwas anstrengenden Jahresanfang. Stephan war ziemlich lange recht krank und niemand weiss so genau warum und was er hat. Vielleicht sind es Nachwirkungen der Darmoperation, vielleicht ist es eine Autoimmunkrankheit oder……? So verbrachten wir einige Monate mit dem Bekämpfen seiner Symptome, fuhren fuer Tests nach Quesnel, Williams Lake und Vancouver und machten eine recht strenge Diät. Mit Ausnahme von 2 Fieberschüben im Sommer geht es ihm langsam aber sicher wieder besser. Drückt die Daumen!

Daher konnten wir den langen, tiefen Winter 2013/14 gar nicht so geniessen. Nur zwei Mal gingen wir zum Ski fahren auf unseren lokalen Skihügel und unsere Schneeschuhe und Langlaufskis haben wir gar nicht gebraucht. Wir hatten extrem viel und lange Schnee und der See war bis in the späten Fruehling gefrohren.

Unsere Myka hat auch so ihre Gesundheitsprobleme — vor ein paar Wochen wurde sie 13 Jahre alt.  Daher gehen wir hauptsächlich auf gepflügten Strassen und Wegen spazieren. Ihr linkes Hinterbein ist recht gut geheilt von der Sehnenoperation, aber sobald es sehr kalt ist oder sehr viel Schnee hat, geht es ihr nach dem Spaziergang nicht so gut. Sie zu Hause zu lassen ist nicht akzeptable, das DEPREMIERT sie ungemein. Sie ist nun auch viel verschmuster und liebt es zu kuschlen. Als sie noch jung war, mochte sie dieses “Gesäussel” gar nicht. Am liebesten liegt sie vor dem Holzofen im Keller und lässt sich rösten.

Max

Max

Captain Maika

Captain Maika

Unser Max wird auch älter. Er wird anfangs Februar schon 6 Jahre alt. Ist aber nach wie vor der selbe “goofball”. Er liebt Schnee und rollt sich jeden Tag ausgiebig darin. Leider hatten wir dieses Jahr einen etwas temperamentvollen Winteranfang. Zuerst schneite es wie verrückt (40 cm in 3 Tagen), danach wurde es so warm (plus 16 C) das alles wieder schmolz. So musste Max dann lange suchen bis er endlich einen noch nicht ganz geschmolzenen Schneehaufen für seine “Rollübungen” fand.

Zum Glück hat es nun aber wieder Schnee. Am Weihnachtstag schneite es ganz wenig und liess dann am nächsten Tag so richtig los. Nun haben wir gut 20 cm Schnee, es ist kalt (minus 17 C heute morgen) und die Sonne scheint. Wunderschön. Auch der See ist langsam am zufrieren und so besteht Hoffnung, dass wir diesen Winter mal auf dem See Langlaufskifahren können.

Aber nun wieder zurück zum Anfang des Jahres 2014!

Auch dieses Jahr ging das Kalben wieder ohne grosse Probleme von der Bühne. Sechsundsechzig Kälbchen wurden zwischen März und Mai 2014 gebohren. Ohne, dass wir uns gross einmischen mussten. Jeden Tag kontrollierten wir die Kühe auf einem Spaziergang über das Feld. Das ist etwas, dass wir beide mitsammt Hunden recht gerne tun. Die Kälbchen sind so süß. Vorallem wenn sie etwas älter sind. Dann veranstalten sie Rennen den Hang hoch um zu sehen, wer das Schnellste ist. Oder versuchen so schnell wie möglich das Auto zu überholen. Schwanz in der Höhe mit Bocksprüngen dazwischen. Einfach süß!

Calve

Calve

Mama and calve

Mama and calve

Der Frühling war sehr lange nass und kalt, so nass, dass wir das Resort und den Campingplatz erst Anfang Juni aufmachen konnten. Trotzdem hatten wir eine recht gute Saison mit vielen Leuten auf den Zeltplätzen und in den Cabins. Zum Glück kamen uns vier Woofers zu Hilfe. Albin aus Frankreich, Charles aus Quebec, Emanuel aus Deutschland und Riet aus der Schweiz.

Ablin musste leider frühzeitig wieder nach Hause. Seine Weissheitszähne waren extrem schmerzhaft und mussten entfernt werden. Dafür blieb Charles aber länger als geplant und zusammen mit Riet bauten sie haufenweise neue Campingtische,  Campingtische die wir extrem nötig hatten, schnitten Gebüsche und Bäume im Resort, so dass man wieder auf den See sehen kann und halfen wo immer es nötig war. Vielen herzlichen Dank!

Waehrend Stephan sich von einem Fieberanfall erholte, fuhren Riet, Charles und ich in den Farwell Canyon und bestiegen die Sandüne. Zwei Schritt vorwärts, ein Schritt zurück…..ich habe es fast nicht bis auf die Düne geschaft. Es lohnt sich aber. Man hat eine super Aussicht. Danach fuhren wir dann auf einem recht rauhen Feldweg zum Aussichtspunkt von der Sheep Creek Range. Unterhalb des Aussichtspunktes treffen sich der Fraser River (braunes Wasser) und der Chilcotin River (hellblaues Wasser). Auch wieder eine super Aussicht und die recht anstrengende, stundenlange Fahrt lohnt sich auf jeden Fall.

Master of Picnic Table

Master of Picnic Table

Offroad

Offroad

Den restlichen Sommer verbrachten wir mit heuen, Besuch des Art’s on the Fly Festivals, gemütlichen Abendessen und Grillieren mit Freunden, Fischen, Ausfluege an die Suey Bay und Wanderungen. Anfangs September gab es dann eine “Spannferkel-Party”. Meine Mutter und Stephan’s Bruder aus der Schweiz, sowie Freunde, Nachbarn und Gäste kamen zum Fest und wurden von Stephan mit einem perfekt gebratenen, selbst aufgezogenem  Spannferkel, verwöhnt. Da das Wetter leider nicht so recht mitmachte, hing Stephan zwei Plastikplanen auf. Die Dinger sahen aus wie zwei riesige Segel und wurden, da es dann tatsächlich spät Abends regnete, auch benötigt.

The Grill Master

The Grill Master

Im Oktober besuchten wir für ein paar Tage Kristi und Felix in Calgary. Wir wanderten am Bow River entlang, gingen einkaufen und hatten einen super Geburtstags-Lunch für Felix im Boxwood Café. Einen Tag verbrachten wir mit Freunden, erkundigten Downtown Calgary und wurden zu einem sehr feinen Abendessen eingeladen. Auf dem Nachhauseweg übernachteten wir zwei mal in Banff und obwohl wir uns beide eine böse “Calgary”-Erkältung eingefangen hatten, genossen wir es. Wir erkundeten Banff und gingen auf eine super schöne Wanderung dem Johnston Canyon entlang.

Christmas Ladies

Christmas Ladies

Christmas decoration

Christmas decoration

Weihnachten feierten wir dann etwas früher. Wir mieteten eine schöne Wohnung in Revelstoke gleich beim Skilift und traffen uns mit den Kinder zum Skifahren und Weihnachtsfeiern. Der Schnee und das Wetter war leider nicht perfekt, aber es hat trotzdem Spaß gemacht und wir haben es alle genossen wieder einmal zusammen Skifahren zu können. Am 24igsten fuhren wir dann alle wieder nach Hause und am Weihnachtstag holten Kim, Stephan und ich uns einen Weihnachtsbaum, dekorierten und feierten nochmals Weihnachten mit einem feinen Essen bei Kerzenlicht.

Nun ist Kim auch wieder weg und alles hat sich wieder etwas normalisiert. Natürlich nur bis morgen, denn dann geht es ab ins Neue Jahr.

Wir wuenschen Euch alle einen super schönen Neujahrsabend und ein glückliches, gesundes Neues Jahr

Cheers

Monika + Stephan Schlaepfer-Gysi

Happy Chicken

Happy Chicken

“Wird’s besser? Wird’s schlimmer?”
fragt man alljährlich.
Seien wir ehrlich:
Leben ist immer
LEBENSGEFAEHRLICH

Erich Kästner

 

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